ERKA Umweltmanagement und Beschreibung
der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit
der umweltschonenden Produktion

von Metallmöbeln wie Schränke, Regale, Mobil-

und Museumsanlagen sowie Auftragsfertigungen

Die Firmengruppe ERKA ist ein nach dem Managementsystem ISO 9001:2009 zertifiziertes
Unternehmen, dass mit der Verantwortung des nachhaltigen Handelns, der Verwendung von
Ressourcen und dem ökologischen Gleichgewicht sehr sorgsam umgeht!
Der Einsatz unserer Rohstoffe wie Metalle, Pulver, Kunststoffe, Hölzer, etc. sind nach diesen
Prinzipien ausgewählt und eingesetzt!


Wir haben diese Prinzipien und Ziele in unserem Leitbild seit Jahrzehnten fest verankert.


Daraus resultierend und in Kombination der überdurchschnittlichen Produktqualität mit laufender
Kontrolle ist ERKA zur Führung nachfolgender Zertifikate befähigt!


AUSTRIA Gütezeichen International
AUSTRIA Gütezeichen Musterbetrieb
ANKÖ - Führungszertifikat
 

Nachfolgend die Beschreibung der umweltschonenden Produktionsvorgänge mit den dazugehörigen
Materialen, deren Verpackung und deren Wiederverwendung bzw. Entsorgung!

1., MATERIALZUSCHNITT mittels CNC - Stanzautomaten:

1.1., Material: Stahlblech nach vorgegebener Spezifikation, aus Qualitätsgründen

aus dem EU-Raum und um Transportwege zu verkürzen!
1.1.1., Verpackung: In Papier auf Mehrwegholzpaletten mit Stahlband verzurrt.
1.1.2., Entsorgung:
1.1.2.1., Stahlblechstanzabfall minimiert aufgrund Nestingsoptimierung beim
Stanzvorgang.
Dieser Abfall wird sortiert verkauft und der Stahlproduktion für den
notwendigen Alteisenanteil zugeführt.
1.1.2.2., Verpackungsstahlband detto 1.1.2.1.
1.2., Verarbeitung: Durch den Einsatz von CNC-Stanzautomaten mit Nestingsoptimierung und auf das Produkt abgestimmten Blech-Tafelgrößen
wird das Material optimal mit geringen Abfallprozentsätzen ausgenutzt.
1.3., Qualitätskontrolle:
1.3.1., Material:
1.3.1.1., Eingangskontrolle durch den Übernehmer in Quantität, maßlicher und
optischer Hinsicht!
1.3.1.2., Durch die Qualitätskontrolle über mitgelieferte oder anzufordernde
Abnahme-Prüfungszeugnisse und Material-Prüfungsbescheinigungen!
1.3.2., Verarbeitung;
1.3.2.1., Durch den Maschinenbediener in maßlicher und optischer Hinsicht!
1.3.2.2., Durch die Qualitätskontrolle in technischer Hinsicht!

1.4., Mitarbeiter:
1.4.1., Durch den Einsatz dieser Fertigungsart wird die Verletzungsgefahr
minimiert, da der Bediener mit den beweglichen Teilen der Maschine,
aufgrund Zwangsverriegelungen, nicht in Berührung kommen kann.
1.4.2., Transport innerbetrieblich erfolgt ebenerdig auf Paletten mit Stapler oder
Hubwagen ohne viel Kraftaufwand.
2., ABKANTEN/BIEGEN
2.1., Material: wie Pkt.1.1.
2.2., Verarbeitung: Durch den Einsatz von CNC-Biegeautomaten wird nicht nur
ein technisch hochwertiges Produkt hergestellt welches allseitig
mehrfach gekantet eine Minimierung der notwendigen Schweißpunkte
ermöglicht, sondern dadurch eine Einsparung der Stromenergie zur
Folge hat.
2.3., Qualitätskontrolle:
2.3.1., Automatisch durch den Biegeautomaten, da nur richtige Teile mit den
vorgegebenen Programmen gebogen werden können!
2.3.2., Durch den Maschinenbediener in maßlicher und optischer Hinsicht.
2.3.3., Durch die Qualitätskontrolle in technischer Hinsicht!
2.4., Mitarbeiter:
2.4.1., Durch den Einsatz dieser Fertigungsart wird die Verletzungsgefahr
minimiert, da der Bediener mit den beweglichen Teilen der Maschine,
aufgrund Zwangsverriegelungen, nicht in Berührung kommen kann.
2.4.2., Transport innerbetrieblich erfolgt ebenerdig auf Paletten mit Stapler oder
Hubwagen ohne viel Kraftaufwand.
3., PUNKTSCHWEISSEN
3.1., Material: wie Pkt.1.1.
3.2., Verarbeitung: Durch den Einsatz einer Punktschweiß-Roboteranlage wird
die Anzahl der notwendigen, elektronisch überwachten, Schweißpunkte
auf ein notwendiges Maß reduziert und dadurch eine Einsparung der
Stromenergie erreicht!
3.3., Qualitätskontrolle:
3.3.1., Automatisch durch die Punktlehre und dem Roboter, da nur richtige Teile
in die Punktlehre passen und mit den vorgegebenen Programmen
des Roboters gepunktet werden können!
3.3.2., Durch den Maschinenbediener in maßlicher und optischer Hinsicht!
3.3.3., Durch die Qualitätskontrolle in technischer Hinsicht!
3.4., Mitarbeiter:
3.4.1., Durch den Einsatz dieser Fertigungsart wird die Verletzungsgefahr
minimiert, da der Bediener mit den beweglichen Teilen des Roboters
aufgrund Zwangsverriegelungen, nicht in Berührung kommen kann.
3.4.2., Transport innerbetrieblich erfolgt ebenerdig auf Möbelwagen ohne viel
Kraftaufwand.
Das Möbel verlässt diesen Möbelwagen nur während der Beschichtung
und dann erst wieder am LKW wenn das fertige Produkt das Werk
verlässt.
3.4.3., Durch den Einsatz von Punktschweißungen wird der gesundheitsschädliche
Schweißrauch, wie beim CO2- oder Elektrodenschweißen, verhindert!

4., BESCHICHTUNG
4.1., Material: wie Pkt.1.1.
4.2., Vorbehandlung: Die Metallteile werden in einer Durchlauf-Mehrzonenspritz-

Anlage entfettet und für die Beschichtung vorbereitet.

4.2.1., Material: Eisenphosphatierungs-Chemie „Ferropos 7773 + Ferropas 7815“
zur Entfettung und Vorbehandlung.
4.2.2., Verarbeitung: Über 7-Zonen-Spritzanlage - Entfetten+Phosphatieren -
- Umlaufspülen 1+2 - VE-Spülen - Passivieren - VE-Spülen - Trocknung.
Durch das Spritzverfahren werden auch die mechanischen Belastungen
(Staub,Schmutz) der Oberfläche rückstandsfrei abgetragen.
Zur Erzielung der optimalen des Beschichtungsfilmes werden die Bäder
automatisch dosiert und gemessen.
Diese Vorbehandlung garantiert eine einwandfreie Verbindung zwischen
den Metallteilen und der Pulverbeschichtung.
Durch die automatische Dosierung ist es möglich, die geringste
Konzentration der Bäder zu wählen und zusätzlich die Ausschleppungsund Verdunstungsverluste zu minimieren.
Sämtliche Bäder sind FCKW- und CKW-frei!
Dieses verwendete Vorbehandlungskonzept stellt nach heutigem Stand
der Technik die umweltfreundlichste Möglichkeit dar!
4.2.3., Qualitätskontrolle:
4.2.3.1., Automatisch durch Nachdosierung, aufgrund der tatsächlich gemessenen
Badwerte mit Abgleich der Vorgabewerte!
4.2.3.2., Durch den Anlagenführer optisch an der Blechoberfläche, die
Badkonzentration mehrmals pro Schicht von Hand aus.
4.2.3.3., Durch die Qualitätskontrolle in beider Hinsicht!
4.3., Abwasseraufbereitung:
4.3.1., Material: Reiniger CL2-1, Entschäumer E2,
4.3.2., Verarbeitung: Erfolgt automatisch, in geschlossener Kreislaufführung der
chromfreien Spühlwässer wodurch der Wasserverbrauch auf Minimum
reduziert wird (ca.10% der Wassermengen früher üblichen Anlagen).
Die trotz der Sparmaßnahmen anfallenden Abwässer werden mittels
modernster Behandlungsverfahren kontinuierlich behandelt.
Öle und Verschmutzungen werden mechanisch ausgeschieden.
4.3.3., Qualitätskontrolle:
4.3.3.1., Die H2O-Anlage wird elektronisch überwacht, zeichnet kontinuierlich
alle Messergebnisse, Störungen, etc. auf speichert diese!
4.3.3.2., Durch den Anlagenführer: Die Messergebnisse mehrmals pro Schicht.
4.3.3.3., Durch die Qualitätskontrolle in beider Hinsicht und Archivierung der
Messergebnisse!
4.3.4., Entsorgung:
4.3.4.1., Die chromfreien Abwässer werden nach vollständiger Reinigung abgeleitet.
4.3.4.2., Das in geringen Mengen anfallende Eluat wir in Palettenfässern gesammelt
und vorschriftsmäßig entsorgt.
4.4., Pulverbeschichtung:
4.4.1., Material: Pulverlacke auf Basis modifizierter Polyesterharze
(Epoxid-Polyester) blei- und cadmiumfrei.
Gemäß den genormten Sicherheitsdatenblätter sind die Pulverlacke
als inerte Stäube anzusehen und nach geltender Gefahrenstoffverordnung
keine Deklaration vorgeschrieben.
4.4.2., Verarbeitung: Erfolgt vollautomatsch über den Beschichtungsroboter
(Vorkorrektur der faradeyischen Käfige durch Handpistole) der mit
einer großen Anzahl von Elektrostatikpistolen ausgestattet ist, welche
das elektrostatisch geladene Pulver auf das Werkstück sprüht, wo dieses

durch elektrische Feldkräfte angezogen wird und haften bleibt.
Im Pulver-Gelierofen (gasbeheizt) werden die Pulverteilchen in einen
glatten, hartelastischen Schutzfilm verschmolzen.
4.4.3., Qualitätskontrolle:
4.4.3.1., Die elektronische Steuerung überwacht die eingestellten Werte für
Pulvermenge, Strom, Roboter- und Hubbewegung, etc, damit eine
gleichmäßige Oberfläche gewährleistet ist und meldet Störungen!
4.4.3.2., Durch den Anlagenführer laufend die Oberfläche und Schichtstärke!
4.4.3.3., Durch die Qualitätskontrolle in beider Hinsicht und die Tests wie
Gitterschnitt, Tiefung, etc.!
4.4.4., Entsorgung: Nicht erforderlich, da das überschüssige Pulver durch die
Pulverrückgewinnungsanlage abgesaugt, aufbereitet und dem
Pulverkreislauf wieder automatisch zugeführt wird.
4.4.5., Mitarbeiter: Durch den Einsatz von bodenversenkten Hubtischen, bei
Werkstückauf- und -abnahme, können diese eben mit den
Möbelwagen befahren werden, in die Einhängehöhe des Förderers
gehoben werden und ohne Kraftanstrengung ein/ausgehängt werden.
Weiters sind die einzelnen Anlagenkomponenten höhenmäßig
unterschiedlich so angeordnet, wie auch in den anderen
Produktionsbereichen, sodass alle Arbeiten in der gleichen Ebene
(ohne Stufen) ausgeführt werden können.
Energietechnisch ist noch zu erwähnen, dass die Abwärme der Maschinen, im Speziellen der
Trockenöfen bei der Beschichtungsanlage im Winter zum Heizen der Produktionshalle verwendet
wird, wodurch sich eine beträchtliche Ersparnis bei den Heizkosten ergibt!

5., MONTAGE innerbetrieblich
5.1., :Material:

5.1.1., Stahlblech wie Pkt.1.1.
5.1.2., Kunststoffteile werden lt. unseren Vorgaben extern gefertigt.
5.1.2., Holzteile werden lt. unseren Vorgaben extern gefertigt.
5.1.3., Handelsübliche Beschlagteile werden zugekauft.
5.1.4., Verpackungsmaterial wird zur Wiederverwendung zugekauft.

5.2., Verarbeitung: Die von der Beschichtungsanlage, auf Möbelwagen kommenden
Metallmöbel werden in Bodenführungsschienen geleitet durch die

vorgesehenen Ein- und Anbauteile sowie Beschläge vervollständigt,
geringstmöglich mit Abstandhalter und Banderole verpackt und in der
Verladestelle zwischengelagert.

5.3., Qualitätskontrolle:

5.3.1., Durch den Obermonteur in maßlicher, technischer und optischer Hinsicht

lt. Vorgabeplan!.

5.3.2., Durch die Qualitätskontrolle detto lt. Vorgabeplan!

5.4.,
5.5., Entsorgung: Nicht erforderlich.
Mitarbeiter: Transport innerbetrieblich erfolgt ebenerdig auf Möbelwagen

ohne viel Kraftaufwand!
Ebenso bei der LKW-Verladung über die Anpassrampen!

6.,TRANSPORT zur Baustelle:
6.1., Material lt. Pkt.5.1.,
6.2., Spediteur: wird zugekauft!
Dadurch werden die Ressourcen optimal genutzt, weil keine Leerfahrten
entstehen und unnötige Kosten eingespart werden!

6.3., Mitarbeiter: nicht erforderlich.

7., MONTAGE außerbetrieblich - Baustelle
7.1., Material lt. Pkt.5.1.,
7.2., Verarbeitung: Montage lt. Montageplan
7.3., Qualitätskontrolle:
7.3.1., Durch den Obermonteur lt. Vorgabeplan!.
7.3.2., Durch den Ab-/Übernehmer des Kunden!
7.4., Entsorgung: Nicht erforderlich, da die Abstandhalter für die
vorgeschriebenen Lüftungskanäle weiterverwendet werden.
7.5., Mitarbeiter: Transport wird je nach Erfordernis über Ladebordwand, Lift,
Stiege, etc. durchgeführt!
8., PFLEGE der Metallmöbel: lt. Pflegeanleitung unterschiedlich je nach Oberfläche
- pulverbeschichtete Oberflächen (Beilage).
- verzinkte Blechoberfläche (Beilage).
9., WARTUNG: Keine kontinuierliche Wartung erforderlich.
Aufgrund dieser Umweltmanagementgrundlage nehmen wir für uns in Anspruch, eine der modernsten,
am letzten Stand der Technik befindlichen Produktionsanlagen zu betreiben, wofür wir
selbstverständlich auch alle erforderlichen behördlichen Bewilligungen vorliegen haben.

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Fa.ERKA-Metallwarenfabrik
Ing.Karl Schulmeister
(Prokurist und Betriebsleiter)